know.learn&lead

Die know-Angebotspalette


- Einführung von Wissensmanagement

 

- Erstellung von Wissensbilanzen 

 

- Balanced Education Scorecard für Bildungsinstitutionen

 

- Moderation von Arbeitsgruppen bis Großveranstaltungen, Vernetzungstreffen, World Café, Open Space

 

- Persönliches Wissensmanagement - Work-Life-Balance

 

i-KNOW 2011 brings together international researchers (in the English speaking i-Science Track) and practitioners (in the German speaking i-Praxis Track) from the fields of knowledge management and knowledge technologies. Opening and closing keynotes and a conference-wide Exhibition complete the i-KNOW conference program.

i-KNOW 2011 will cover relevant aspects of knowledge management and knowledge technologies in the following fields of research:

  • Knowledge Management
  • Knowledge Discovery
  • Knowledge Services
  • Social Media
  • Enterprise 2.0 and the Social Web

Wissenspolitik ist eine politische Herausforderung, die uns alle betrifft: Wissenspolitik schafft Grundlagen, auf denen BürgerInnen kompetent und selbstbestimmt handeln, Unternehmen aus Wissen Werte schaffen und Wissen als gemeinschaftsbildende, demokratische Kraft wirkt – innerhalb des Landes, aber auch im Verbund der internationalen Staatengemeinschaft.

Als politikenübergreifende Aufgabe erfordert Wissenspolitik die Ideen, den Dialog und das Engagement aller, die an der Entwicklung einer lebendigen Wissensgesellschaft mitwirken.

Knowledge politics is a political challenge for all of us. It is the basis for the people to act competently and self-determinedly and the companies to create values out of knowledge.

Knowledge politics contributes to the understanding of knowledge as a democratic and community creating power - both within the countra and among the community of states.

Being an integrative field of political action, the ideas,  dialogue and  commitment of a great many people are required to form a lively knowledge society.

ICH als Wissensarbeiter/in | Persönliches Wissensmanagement

"Nur wer seinen eigenen Kopf klar halten kann, kann auch effektiv als Führungskraft oder Experte wirken. Dies gilt im Besonderen auch für Personen, die viele Informationen verarbeiten und Entscheidungen treffen müssen, denn Wissensmanagement fängt bei uns selber an", sagt Kai Romhardt.“
Der Ausgangspunkt ist der Mensch und seine Bildung: Der Mensch verfügt über intellektuelle, emotionale, soziale sowie motorische und praktische Kompetenzen. Alle Anteile sind den individuellen Potenzialen entsprechend zu erkennen und sollen genutzt werden. Hier setzt Persönliches Wissensmanagement an.
Unsere Gesellschaft wandelte sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts von einer Industrie- zu einer Wissensgesellschaft. Wissensmanagement als zielgerichtetes, integriertes Gestalten des organisationalen Wissens, ist der konstruktive Umgang mit explizitem und implizitem Wissen und findet auf verschiedenen Ebenen statt. „Das Wissen ist zum neuen Produktionsfaktor geworden. 70 % aller Beschäftigten sind 'Knowledge Worker'. Die Halbwertszeit unseres Wissens beträgt 3,5 Jahre und das Wissen verdoppelt sich alle 4 Jahre.“
Der Übergang in eine wissensbasierte Gesellschaft und Wirtschaft erfordert ein Umdenken und ein neues Verständnis von Bildung, Lernen und Wissen. Der Erwerb allgemein bildender und berufsbezogener Kenntnisse und Fertigkeiten während des gesamten Lebens trägt zur Aufrechterhaltung und Stärkung der eigenen Persönlichkeit, der Arbeitsfähigkeit und der Teilnahme am demokratischen Leben in unserer Gesellschaft bei.

Ich weiß, was du auch weißtI!

Das heutige Bild von Wissensmanagement geht auf Larry Prusak (Koautor von „Wenn unsere Firma wüsste, was unsere Firma weiß“) zurück. Er meinte, dass man Wissen gar nicht managen kann, wie auch die Liebe, Patriotismus oder seine Kinder. Stattdessen kann man Aber eine Umgebung schaffen, in der Wissen gedeiht.

Die entscheidende Frage für Wissensmanagement in einer Organisation ist die Schaffung einer Arbeitsumgebung, in der ‚WissensarbeiterInnen’ maximale Erfolge, Produkte, Prozesse und Ziele erreichen können.

Schlagworte wie ‚geringer werdende Halbwertszeit des Wissens’, ‚permanente Veränderungen der Qualifikationsanforderungen’, ‚zunehmende Informationsflut’ u.a.m. können nur durch den systematischen Ansatz des ‚Lebensbegleitenden Lernens’ (life long learning) begegnet werden. Initiativen auf europäischer Ebene bestätigen die Bedeutung, die dem ‚Lebensbegleitenden Lernens’ beigemessen wird.
Kontinuierlich wächst die Anzahl der Arbeitsplätze, an denen der Umgang mit Information und Wissen ein zentraler Bestandteil des Alltags und des Berufslebens ist. Der Anteil an Arbeitstätigkeiten, in denen die Nutzung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien eine Selbstverständlichkeit ist nimmt ständig zu. Verständlich ist daher die Forderung, mit Information und Wissen intelligent, effizient und verantwortungsvoll umzugehen.
Nicht nur wissensbasierte Unternehmen und Organisationen stehen vor der Aufgabe eines professionellen Wissensmanagements. Auch der Einzelne muss die Bereitschaft und Fähigkeit entwickeln, sein persönliches Wissen zu managen.
In diesem Artikel wird verdeutlicht, dass professionelles, persönliches Wissensmanagement für Organisationen ein unerlässlicher Faktor in der Weiterentwicklung bei der Realisierung von Erfolgen ist. Entscheidend für den Erfolg von Wissensmanagementvorhaben ist die Koordination der Faktoren Organisationskultur, Personalmanagement sowie insbesondere deren methodische und technische Umsetzung mittels Informations- und Kommunikationstechniken. Organisationale Lernfähigkeit im Wissensmanagement bezeichnet demnach das Potenzial einer Organisation, sich im Vergleich zu ähnlichen Organisationen durch eine proaktive Veränderung interner Prozesse und Strukturen, durch Lernen ihrer Mitglieder - Persönliches Wissensmanagement - an neue und veränderte Umwelten anzupassen.

Wissensmanagement-Veranstaltungen

KMA

Ankündigungen über Wissensmanagement-Veranstaltungen finden Sie auf der

 

KM-A Homepage

Plattform Wissensmanagement

Woher kommt das Wissen?

Alles, was wir in unseren Organisationen vorfinden, ist das Produkt unseres Denkens aus der Vergangenheit. Alles, was wir heute denken, hat das Bestreben, sich in Zukunft als Realität zu etablieren. Deshalb sind alle Dinge, die wir in unserer Organisation erleben zuerst einmal das Produkt des Denkens der Menschen, die in dieser Organisation tätig und verantwortlich sind.

Unsere Gedanken kommen aus drei Quellen:

  • Aus unserem Verstand, mit dem wir denken, verstehen, erfassen, uns bewusst machen, überlegen, analysieren, urteilen, unterscheiden, schließen und nachweisen,
  • aus dem Gedächtnis, das vorrangig durch unser Unterbewusstsein übernommen wird, in dem wir alles aufbewahren und speichern, was wir irgendwann in unserem Leben einmal erlebt, gehört, gesehen, gelesen, gefühlt oder befürchtet haben oder
  • aus dem Bereich unseres Unterbewusstseins, mit dem wir intuitiv spüren, ahnen, empfinden; Eingebungen, Erleuchtungen, Ideen, Inspiration, Innenschau, Erkenntnis und Instinkt erfahren.


Beschreiben wir Wissen, bedarf es dennoch einer Abgrenzung, um aus betriebswirtschaftlicher Sicht Nutzenmerkmale herausarbeiten zu können:

  • Wissen ist das Ergebnis aus Erkenntnissen
  • Wissen entsteht durch Verknüpfung und Vernetzung - Prozesse
  • Wissen ist das Produkt aus Erfahrung
  • Wissen erweitert die Handlungsmöglichkeiten des Empfängers - Investition
  • Wissen gibt Antworten auf
    • WAS?         Know-what?
    • WARUM?   Know-why?
    • WIE?           Know-how?
    • WER?         Know-who?


Wissensmanagement zielt auf die Bildung von Kompetenzen sowohl auf der organisationalen als auch auf der individuellen Ebene ab.

Beim "Persönlichen Wissensmangement" geht es um die Verbesserung bzw. Erweiterung der individuellen Effektivität, Wissen für Organisationen, Gesellschaft und Kultur einzusetzen. Wissen ist somit einerseits zentraler Bestandteil unserer Persönlichkeit, andererseits dient es dazu, Wissensgüter zu generieren.

Stärken sind nicht immer Stärken, Schwächen nicht immer Schwächen

Das Verhalten eines Menschen wird einmal als Stärke, einmal als Schwäche beurteilt.

Was für die einen Stärken sind... ...sind für die anderen Schwächen.
• Vielseitigkeit
• Gelassenheit
• Impulsivität
• Aktivität
• Selbstbewusstsein
• Kompromissfähigkeit
• Vertrauen
• Verzettelung
• Trägheit
• Übertriebenheit
• Dominanz
• Egoismus
• Nachgiebigkeit
• Leutseligkeit/ Naivität

Stärken und Schwächen können sehr schnell ‚kippen’:

Aus ‚Stärken’… ...werden ‚Schwächen’.
• Aktivität wird zur…
• Dynamik wird zur…
• Gelassenheit wird zur…
• Genauigkeit wird zur…
• Zielstrebigkeit wird zur…
• Überaktivität
• Hektik
• Gleichgültigkeit
• Kontrollzwang
• Sturheit

Stärken und Schwächen bei sich selbst und bei anderen zu akzeptieren bedeutet…

  • mehr Gelassenheit: Realistisch betrachtet heißt das für mich loszulassen.
  • mehr Entspannung: Ich darf auch Fehler machen.
  • weniger Druck: Ich muss nicht perfekt sein.
  • weniger Enttäuschungen: Ich bin auf dem Weg und lerne dazu.
  • mehr Zufriedenheit: Ich kann dies und das, muss aber nicht alles können.
  • mehr Ausgewogenheit: Ich bin ein Mensch mit Stärken und Schwächen.
  • mehr Qualität: Ich konzentriere mich auf das Wesentliche.
  • mehr Entspannung: Ich darf auch Fehler machen.
  • weniger Druck: Ich muss nicht perfekt sein.
  • weniger Enttäuschungen: Ich bin auf dem Weg und lerne dazu.
  • mehr Zufriedenheit: Ich kann dies und das, muss aber nicht alles können.
  • mehr Ausgewogenheit: Ich bin ein Mensch mit Stärken und Schwächen.
  • mehr Qualität: Ich konzentriere mich auf das Wesentliche.

Wissensbewahrung und -sicherung

Wissensbewahrung und -sicherung aus demographischer Sicht reiht sich im Themenbereich Risikomanagement ein.

Zum einen sind die WissensträgerInnen bereits überdurchschnittlich alt – einige von Ihnen 60 Jahre und älter. Damit wird der drohende Wissensverlust durch Ausscheiden von ExpertInnen zum brennenden Problem. Andererseits ist der Übertritt von MitarbeiterInnen in den Ruhestand plan- und kalkulierbar. Der Erfolg, die eigene Innovati-onskraft zu erhalten, hängt von allen Beteiligten ab. Die Bereitschaft zum Wissenteilen kann nicht erst am Ende einer Laufbahnkarriere stehen, sie muss integrativer Bestandteil jeder Unternehmenskultur sein. Aus der Vielfalt der Möglichkeiten „Wissen zu verlieren“, wird der demographische Aspekt besonders beleuchtet.

Folgt man dem Modell von Probst, so ist „Wissen speichern“ ein wesentlicher Bestandteil des Wissenskreislaufs. Wissen speichern oder Wissen zu verlieren sind zwei Seiten einer Medaille, können den Erfolg eines Unternehmens prolongieren oder ein massives Risiko bzw. eine Bedrohung darstellen.


Zwei Wissensziele drängen sich auf:


1. Wissen sichern vor dem Verlust durch Fluktuation, da viele WissensträgerInnen (angekündigt) altersbedingt ausscheiden.
2. Wissen systematisch generieren, verwalten und speichern, um die eigene Innovati-onskraft bzw. die Unternehmensperformance zu erhalten.